Startseite Band II Inhalt Voriger § Ende Nächster § Register
[§ 139. Woche, Sabbat. 5]

§ 139. Woche, Sabbat.

Zu den ältesten Einrichtungen des jüdischen Kalenders zählen die meisten die Woche (שבוע šebu‘a, von šeba = sieben) und den Sabbat, da letzterer schon in den ältesten Gesetzbüchern sowie neueren Teilen des Alten Testaments, in den Büchern der Könige, bei den Propheten u. a. als Ruhetag verordnet werde. Sabbat (שבת šabbat) und Woche stehen als Begriffe unmittelbar mit einander in Beziehung, indem die einzelnen Tage nicht mit Namen benannt, sondern nur mit Ordnungszahlen gezählt werden, so daß der Sabbat den letzten, siebenten Tag der Woche bildet. Die Wochentage heißen also: der 1. in der

[6 VIII. Kapitel. Zeitrechnung der Juden.]

Woche, der 2. in der Woche, der 3. in der Woche, .... am Sabbat (oder am Tag des Sabbat). Diese Art von Tageszählung der Woche geht von den ältesten Zeiten durch das ganze hebräische Altertum hindurch, auch die rabbinistischen, vom 2. Jahrh. n. Chr. an auftretenden Werke Mischna, Midrasch, Talmud, Targum, haben noch dieselbe Weise der Tageszählung1. Nur der dem Sabbat vorangehende Tag, der 6. der Woche, erhielt die Bezeichnung „Vorabend“ oder „Rüsttag“ (Vorbereitung) auf Sabbat. Es muß hier auch gleich nachdrücklich hervorgehoben werden, daß weder während des Altertums noch während der talmudischen Zeit etwa die Planetenwoche d. h. die Benennung der Wochentage nach den Planeten wie bei unserer gegenwärtigen christlichen Woche, jemals in Anwendung gekommen ist.

Der Ursprung der Woche und des Sabbats ist noch nicht völlig aufgeklärt; es können nur Vermutungen darüber gegeben werden. Zunächst ist auffällig, daß im Alten Testamente die Neumonde und der Sabbat neben einander genannt werden, so daß man den Eindruck gewinnt, als sei dem Neumondstage von altersher eine besondere Be­deutung beigelegt worden2. Eine Hervor­hebung und die ausdrückliche Heiligung dieser Neumondstage in der Bibel läßt sich allerdings erst aus den Schriften nach dem Exil erkennen. Wahrscheinlich reicht aber die Sonder­stellung des Neumondstages noch in die Zeiten einer allgemeinen Verehrung des Mondes in Vorderasien und Arabien zurück. In der Zeit, wo die Volksstämme noch keine festen Wohnsitze hatten, gab vielleicht das Erscheinen der neuen Mondsichel dann und wann das Signal zu Versammlungen der Stammes­angehörigen, bei welchen Gelegenheiten gemeinsame Mahle einge­nommen und Opfer gebracht wurden. Diese Art Neumondfeier trat mehr zurück, als die Stämme seßhaft wurden und der Jahve-Kultus in ganz Israel Eingang fand. Schließlich trat an Stelle der Feier bloß noch die Erinnerung, daß die Neumonde geheiligte Tage gewesen waren. Sei dem wie immer, die Bedeutung der Neumonde für die älteste Periode der israelitischen Religionsgeschichte wird von den neueren Theologen ziemlich allgemein anerkannt3. Manche wollen dagegen besonderes Ge-


1) In der Genesis werden die Tage nur nach Ordnungszahlen aufgeführt. Für die rabbinistische Literatur s. Beispiele und Nachweise bei E. Schürer, Die siebentäg. Woche i. Gebrauch d. christl. Kirche (s. sub Literatur), S. 3—5.

2) Spuren dieser Sonderstellung des Neumondstages verraten z. B. die Stellen I Samuel XX 5: Da erwiderte David dem Jonatan: Siehe, morgen ist Neumond, und ich kann nicht mit dem König zu Tische sitzen, so entlasse mich. — II. Könige IV 23: Warum gehst du heute zu ihm (Elisa), da doch weder Neumond noch Sabbat ist ?

3) Über die Würdigung der Neumonde für die Geschichte des Sabbats s. be­sonders G. Förster, Die Neumondfeier im Alt. Testament (Zeitschr. f. wiss. Theologie, XLIX, Leipz. 1906, S. 1—17).

[§ 139. Woche, Sabbat. 7]

wicht auf die Vollmonde legen, als Ausgangspunkt für zeitrechnerische Elemente, aber, wie es scheint, mit weniger Recht. Die Zeit, wann dem bloßen Auge die Mondscheibe vollständig mit Licht ausgefüllt erscheint, ist weniger scharf bestimmbar, als der Abend, an welchem zum erstenmal nach dem Abnehmen des Mondes die feine Sichel tief am Westhimmel auftaucht. Die Neueren schließen deshalb in den Hypothesen über die Entstehung der Woche und des Sabbats an die alte Neumonds­heiligung an; diese Meinung (vertreten besonders von Wellhausen, Nowack, Stade, Nielsen u. a.) ist etwa folgende: Da der Beginn des Monats an den Tag des Erscheinens der ersten Sichel geknüpft war, ergab sich die Wichtigkeit dieses Tages von selbst1. Eine rohe Einteilung des Monats mußte man notwendigerweise an die Rückkehr der Mondphasen knüpfen; man ging also so vor, daß man die Zeit, während welcher der Mond von der ersten bis zur letzten Sichel sichtbar war, etwa 27 oder 28 Tage, in vier Zeitabschnitte zerlegte, deren Grenzen durch den 7., 14., 21. und 28, Tag gegeben waren2. Je mehr das Heidentum im Volke Israel gegen die Jahve-Verehrung zurücktrat, desto mehr verlor sich die Erinnerung an die Be­deutung der Neumonde, und man fing an, die 7 Wochen­tage fortlaufend, ohne Berücksichtigung des Monatsbeginns, von Sabbat zu Sabbat zu zählen. Zur Aus­bildung dieser Gepflogenheit mag der Umstand bei­getragen haben, daß der Monatsanfang nichts weniger als sicher war und empirisch bestimmt werden mußte; durch die Feier jedes 7. Tages als Sabbat hatte man aber ein bequemes Mittel zur Zeitzählung gefunden und war damit von den sonstigen Bestimmungen unabhängig. Auf diese Weise mögen die Begriffe Woche und Sabbat schon frühe mitein­ander verbunden worden sein3. Die Ausnahme der Neumondstage trat ganz zurück; erst nach dem Exil, als die Juden in Babylonien den Mond­kultus kennen gelernt hatten, kam ihnen die Erinnerung an den alten Gebrauch wieder und führte zur Fest­setzung von Bestimmungen über die Neumondsheiligung. Der Sabbat aber war damals bereits (in der Priestergrundschrift) zu einem Tage der strengen Verehrung Jahves geworden (die geringste Übertretung am Sabbat wurde mit schweren Strafen geahndet). Ehemals hatte er eine andere Bedeutung: er war ein Tag des Ausruhens für das Volk, ein Erholungs- und Freudentag gewesen und ist in dieser Form vielleicht schon in Kanaan über-


1) In Arabien wurde in der alten Zeit der Neumond durch Feste gefeiert und das Erscheinen der Neulicht-Sichel mit Rufen begrüßt.

2) Vgl. die Hypothese Nielsens über die Einreihung der Woche in den Mond­lauf, welche früher (I 242) angeführt worden ist.

3) Auch bei den Syrern war „Sabbat“ nicht der 7. Tag, sondern „Woche“. Wellhausen meint deshalb, Sabbat sei ursprünglich die Woche selbst und sei erst später zur Bezeichnung des Endtages gebraucht worden.

[8 VIII. Kapitel. Zeitrechnung der Juden.]

nommen worden. — Ferner ist bei der Zeitrechnung der Babylonier darauf hingewiesen worden (I 120 f.), daß für die Aufstellung der 7tägigen Woche noch eine andere Beziehung in Betracht kommt. Aus babylonischen Keilinschriften läßt sich nämlich ersehen, daß der 7., 14., 21., 28. Monatstag sowie der 19. Tag (49. des vorhergehenden Monats) eine besondere Bedeutung gehabt haben1. Diese Tage heißen böse Tage (ûmu lemnu); der König soll an denselben kein gekochtes Fleisch essen, kein Opfer bringen, kein helles Kleid anlegen u. dgl. Anderseits reden babylonische Tafeln von Tagen, welche mit šabattu bezeichnet werden und als eine Art Buß- oder Bettage gegolten haben. Das Wort šabattu wird demnach von vielen in dem Sinne „Beruhigung des Herzens oder des Zorns der Götter“ aufgefaßt, läßt sich jedoch mit dem hebräischen šabat nicht in direkte Verbindung bringen, höchstens nimmt man letzteres als altes Lehnwort von šabattu an2. Ob den erwähnten 7., 14., 21., 28. Tagen die Bedeutung šabattu zukommt, ist zweifelhaft und bis jetzt noch nicht keilinschriftlich belegbar; aber man kann, da sie böse Tage sind, vermuten, daß sie wie die šabattu-Tage Sühne- oder Bußtage waren. An diese Bedeutung der šabattu-Tage lehnten die Ordner des israelitischen Jahve-Kultus den Sabbat an, indem sie jeden siebenten Tag zur Verehrung Jehovas bestimmten. Diese Vorschrift fand allmäh­lich Eingang beim Volke, und der Sabbat durchlief schließlich in 7tägigen Wochen, unabhängig von den Neumonden, die ohnehin ihre Bedeutung eingebüßt hatten, das ganze Jahr. — Im scharfen Gegensatze zu den eben dargelegten Meinungen steht die 1905 von J. Meinhold aufgestellte Theorie über die Sabbat-Entwickelung. Da in neuerer Zeit die Bedeutung von šapattu bei den Babyloniern auch als der Tag der Monatsmitte d. h. als Vollmondstag nachgewiesen worden ist (s. unten Anm. 2), so sei die Erklärung von šapattu als Ruhe- oder Beruhigungstag = Bußtag nicht zutreffend; viel eher sei die Bedeutung Sabbat von שבת = šabat, fertig sein, der fertige oder vollendete Mond d. h. vom Vollmonde her­zuleiten3. Die Vollmonde haben ehemals eine ähnliche Bedeutung gehabt wie die Neumonde; beide Tage wurden später, wie alles was


1) Diese Bedeutung ist aus den Festkalendern für den zweiten (eingeschalteten) Elul und den Marchešvan (Cuneif. Inscr. IV 32 u. 33) ersichtlich; die Auffassung als böse Tage bestand auch bei den anderen Monaten, was aus Fragmenten von Festkalendern hervorgeht.

2) Für den Tag der Monatsmitte hat Zimmern die Bezeichnung šapattu nach­gewiesen. Dieser Tag entspricht in Mondmonaten dem Vollmondseintritt; s. I 120 Anm. 1).

3) Auch E. Mahler geht in seinem Vortrage „Kalenderdaten in religions­historischer Bedeutung“, soviel sich aus einem Resumé ersehen läßt (Verhdlgn. d. II. internat. Kongr. f. allg. Religionsgeschichte i. Basel 1904) vom Vollmonds­tage als Anfang des 7tägigen Zeitkreises aus.

[§ 139. Woche, Sabbat. 9]

an die alte Mondreligion erinnerte, von dem Priestertum bekämpft und traten in der Volkserinnerung zurück. An eine Ableitung der Woche aus den Zwischenzeiten der Mondphasen ist nicht zu denken. Vielmehr liegt die Ursache in der großen Bedeutung der Siebenzahl bei den semitischen Völkern überhaupt, welche bei der Bildung der Woche der bestimmende Faktor gewesen ist, ebenso wie die Sieben­zahl Anlaß zur Entstehung von Siebenjahrperioden (Nachlaßjahre u. dgl. s. § 142) gegeben hat. Die Woche und der Sabbat seien bei weitem nicht so alt wie gewöhnlich angenommen wird. In der Form, wie wir den Sabbat kennen, d. h. als der 7. Tag einer durch das Jahr laufenden Woche, ist der Sabbat in der alten Zeit überhaupt noch nicht nachweisbar, nur findet man ihn in enger Verbindung mit den Neumonden als Feier- und Ruhetag. Erst bei Ezechiel erscheinen die Sabbate als zur Verehrung Jehovas gebotene Ruhetage der 7tägigen Woche. Die Sabbatfeier ist dann in den (nachexilischen) Priester­kodex aufge­nommen worden, die strenge Form der Sabbathaltung ist nur ganz allmählich, vielleicht gar erst in der Makkabäerzeit in Aufnahme gekommen. Der Dekalog, welcher den Sabbat schon als Ruhetag für Jehova gebietet, sei erst in exilische oder nachexilische Zeit zu setzen. Die Beurteilung des letzteren Umstandes, daß die Entstehung des Dekalogs durch die Meinholdsche Theorie in späte Zeit gesetzt werden muß, fällt der modernen Bibelkritik zu und geht über die Kompetenz des Verfassers des vorliegenden Buches hinaus. Betreffs der Vollmondstage als Ausgangspunkt der Wochenbildung verweise ich auf die oben gemachte Bemerkung (S. 7).

Die verschiedenen Meinungen zusammengefaßt, kann man nur be­haupten, daß eine Entlehnung der 7tägigen jüdischen Woche von den Babyloniern so lange nicht ange­nommen werden darf, bis eine 7tägige, von den Neumonden unabhängig laufende Woche in Babylon nach­gewiesen ist. Als Vorbild des Sabbats kann man die babylo­nischen šabattu-Tage zugeben. Bei der Bildung der Woche ist die Heiligkeit der Zahl Sieben bei den Semiten entscheidend gewesen. Möglicher­weise braucht die 7tägige Woche keine speziell israelitische Erfindung zu sein, sondern sie kann sich in Vorderasien überhaupt in der alten Zeit allmählich entwickelt haben.

Die Hypothese, daß die im Abendlande herrschend gewordenen Namen der Wochentage auf Grund der babylonischen Reihe der 7 Planeten gebildet worden seien, ist jetzt endgiltig aufgegeben. Auf die Planetenreihen der Keilinschriften lassen sich diese Namen nicht gründen (I 121); dies ist erst mit den viel späteren Planetenreihen der griechisch-orientalischen Philosophen möglich, und erst gegen das 1. Jahrh. v. Chr. tritt die Planetenwoche auf. Die altjüdische Woche blieb ohne jeden Zusammenhang mit den Planetennamen, ihre Tage wurden

[10 VIII. Kapitel. Zeitrechnung der Juden.]

nur numeriert. Zwar hieß bei den Juden der Saturn (שבתי) „der Stern des Sabbats“, aber diese Bezeichnung bildete sich aus, nachdem die Planetenwoche schon Verbreitung gefunden hatte, also eine Gleich­setzung der jüdischen Wochentage mit den parallel laufenden der Planetenwoche zustande kommen konnte; etwa seit dem 1. Jahrh. n. Chr. sind Zeugnisse hinreichend vorhanden, daß der Sabbat stets auf den Saturntag fiel. Ursprünglich bestand kein Zusammenhang zwischen den jüdischen Wochentagen und den Planetentagen, und der Sabbat ist im Laufe der Zeit nicht nach dem Saturn, sondern dieser nach dem Sabbat benannt worden. — Die historische Entwicklung unserer gegenwärtigen Woche aus den beiden Grundelementen, dem Glauben an die Planeten und der jüdischen Woche, läßt sich nur ungefähr verfolgen. Sicher aber standen diese beiden Elemente mit einander in Wechselwirkung. Um die Zeit der Ausbildung des Christen­tums blühte im Abendlande noch die vom Orient übermittelte Astro­logie, und die Unterordnung der Tage unter die Regentschaft der Planeten war eine notwendige Folge jener Wissenschaft. Anderseits hatte um dieselbe Zeit die jüdische Woche eine große Verbreitung außerhalb Palästinas gefunden; Judengemeinden waren damals schon in vielen Handelsstädten am Mittelmeere vorhanden; durch den poli­tischen Untergang des jüdischen Staates und durch die Zerstreuung des Volkes nach allen Weltrichtungen wurde die Bekanntschaft des Abendlandes mit der jüdischen Woche mächtig gefördert. Josephus behauptet sogar, daß es zu seiner Zeit keine Stadt gegeben habe „weder bei den Hellenen noch bei den Barbaren, noch sonst wo“, wohin nicht die Feier des jüdischen Sabbats gedrungen wäre. Auf diese Weise wurde die jüdische Woche bald die Grundlage für die christ­liche Woche. Die Tage der christlichen Woche sind anfänglich ganz nach jüdischer Art bezeichnet, der „Sabbat“, der Rüsttag (der Freitag, gewöhnlich παρασϰευή Vorsabbat genannt) sind beibehalten, obwohl sie für die christliche Kirche ihre Bedeutung verloren1. Im 1. Jahrh. n. Chr. drang der astrologische Aberglaube, so sehr er auch von den Kirchenvätern bekämpft wurde, in die christliche Woche ein, und seit dieser Zeit gewinnen die Tagesbenennungen dies Martis, dies Mercurii, dies Jovis usw. bald die Alleinherrschaft2.


1) Im Neuen Testamente gilt σάββατον oder σάββατα in der Bedeutung als Woche. Der Sprachgebrauch der griechischen Kirche benennt die Tage δευτέρα σαββάτων, τρίτε σαββάτων .... Die gewöhnliche Bezeichnung für Woche ist bei den Griechen ἑβδομάς, bei den Lateinern septimana (hebdomada). [Näheres im III. Bande.]

2) Als ältester Nachweis der Planetenwoche im Abendlande gilt die Er­wähnung des Saturntages bei Tibullus (im 1. Jahrh. v. Chr.). Die erste der Zeit nach sicher bekannte Quelle, welche die Planetentage vollständig aufzählt, ist eine Wandinschrift aus Pompeji (Zerstörung dieser Stadt 79 n. Chr.).

[§ 140. Jahreszeiten und Monatsnamen. 11]

Zu der jüdischen 7tägigen Woche muß schließlich noch angemerkt werden, daß die Spuren einer 10tägigen Woche, welche einige in den Schriften des Alten Testaments haben finden wollen, sehr zweifelhaft sind. Aus den Stellen wenigstens, die man dafür anführt, läßt sich kaum etwas schließen1.


1) So ist die Stelle Genes. XXIV 55 dafür angegeben worden: Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Lasse das Mädchen noch einige Zeit, etwa 10 Tage bei uns bleiben, dann magst du ziehen. — Auch „der Zehntag des Monats“ wird durch einige Stellen (wie Levit. XXIII 27, Num. XXIX 7 u. a. m.) besonders hervorgehoben, oder der „zehnte“ Tag (Exod. XII 3, Levit. XVI 29). — Solche Zusammenfassungen von Tagen in Gruppen lassen sich im Sprachgebrauch vieler Völker nachweisen; der Schluß daraus auf die Existenz ebensolcher Wochen würde aber meist ein Fehlschluß sein.

Startseite Band II Inhalt Voriger § Anfang Nächster § Register