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[Nachträge und Berichtigungen zum I. Bande. 513]

Zu Seite 493.

L. de Saussure, Les origines de l'Astron. chinoise (Toung Pao, sér. II vol. X 1909) und Le cycle de Jupiter (ibid. vol. IX 1908) versucht den Zusammenhang des indischen und chinesischen Jupiter­zyklus darzutun. Der chinesische sei viel älter als der indische Zyklus. Diesen alten chinesischen Jupiterzyklus haben die Inder angenommen; dann haben sie die Zwölfteilung des Tierzodiakus mit jenem Zyklus verbunden. Man vergleiche jedoch hierzu die gegenteiligen kritischen Ausführungen in dem schon oben zitierten Artikel von H. Oldenberg, Nakṣatra und sieou (Nachr. d. Götting. Ges. d. Wiss. Philol. hist. Kl. 1909 S. 566 f.).

Zum Gebrauche des 12jährigen Jupiterzyklus bei den Chinesen vgl. O. Franke, Eine chinesische Tempelinschrift aus Idikutšahri bei Turfan (Turkistan) (Abhdl. Berl. Ak. d. Wiss., Philos.-hist. Abt., 1907).

Ginzel, Chronologie II. 33

[514 Anhang.]

Enthält Datierungen nach dem 12jährigen Jupiterzyklus. Der Tempel gehört etwa dem 5. Jahrh. n. Chr. an.

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